Floorball: Einzug in die dritte Runde des Floorball-Deutschland-Pokals durch 12:3 Erfolg gegen Dresden

Florian Weißkirchen (Foto: I. Furch)

Mit einem souveränen 12:3 zeigten die Bonner, dass auch mit einem kleinen Kader mit gutem Teamgeist und einer abgezockten Spielweise vieles möglich ist.
"Durch die verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle waren wir in der Außenseiterrolle. Da war ich etwas besorgt, dass wir unter Umständen verlieren könnten, aber andererseits zuversichtlich, da wir in der letzten Saison im Pokal eine ähnliche Situation hatten", blickt Kapitän Lukas Lüke auf seine Gefühle vor dem Bully im Elbflorenz zurück. Nach spätestens 5 Minuten dürfte beim Kapitän dann aber die Zuversicht überwogen haben - da stand es nämlich bereits 1:0 für die Dragons, nachdem Kai Willems nach Querpass von Florian Weißkirchen den Ball ins Tor drückte. Zwar glichen die Dresdener direkt aus, doch der abgebrühte Spielstil der Bonner zahlte sich im ersten Drittel noch zwei weitere Male aus: Lucas Grünewald und Tom Grossmann brachten die Dragons vor der Pause mit 3:1 in Front.

Überragendes zweites Drittel
Im zweiten Drittel gab dann nur eine Mannschaft den Ton an: Zwei Mal Johan Gallwitz und ein weiteres Mal Grossmann erhöhten schnell auf 5:1. Dann hatte Lukas Lüke seinen Auftritt: Erst versenkte der Abwehr-Leuchtturm einen Penalty eiskalt zum 7:1, dann knallte er die Kugel gnadenlos zum 8:1 unter die Latte. Zum Ende des Drittels schraubten Grünewald und Willems das Ergebnis weiter in die Höhe, so ging es mit einer angenehmen 10:1-Führung ins letzte Drittel. Beide Tore waren wieder assistiert von Weißkirchen: "Mal wieder ein überragendes Spiel von Florian, das zeigt was für ein toller Teamplayer er ist. Er kann seine Mitspieler toll in Szene setzen und hat immer ein Auge für den entscheidend Pass", kommentiert Lüke den Sahnetag des Nationalspielers.

Konditionelle Überlegenheit hilft
Mit seinem dritten Treffer des Abends stellte Grünewald auf 11:1, bevor die Dresdener mit zwei Toren ein wenig Ergebniskosmetik betrieben. Den Schlusspunkt setzte dann Kai Willems im Alleingang. "Was uns geholfen hat, war unsere gute Vorbereitung, da wir konditionell einfach super drauf waren“, meint Lüke nach dem Kantersieg.  

Johan Gallwitz

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